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Arboretum JUWÖ

JUWÖ Poroton-Werke
Ziegelhüttenstraße 40-42
55597 Wöllstein
06703-910 110
06703-910 139
ernst.jungk@juwoe.de
https://www.juwoe.de/de/ueber-uns/juwoe-baumgarten.php


Einrichtung:

Parkanlage

Beschreibung

Die Ziegel-Produkte der JUWÖ Poroton-Werke werden aus den vier Grundelementen der Natur - Erde, Wasser, Luft und Feuer - hergestellt. Durch den Trocken- und Brennprozess entstehen Kapillare, die wiederum die "Atmungsfähigkeit" des Materials bewirken, was einen Vergleich zu der "Atmungsfähigkeit" der menschlichen Haut bzw. der Baumrinde zulässt. Das heißt, Ziegel ist ein naturnaher Baustoff.

Die industrielle Herstellung bedingt aber Lärm-, Staub- und Geruchsemissionen und die Rohstoffgewinnung greift in die Topografie ein. Um diesen Eingriff in die Natur auszugleichen, wurde von dem Inhaber des Unternehmens JUWÖ ab 1990 ein Arboretum (Baumgarten) inmitten des Betriebes angelegt. Der Park beinhaltet ca. 700 Gehölze und Kübelpflanzen von "A" wie Ahorn bis "Z" wie Zeder.

Es wurde ein ökologisches Bewässerungssystem eingebaut: Das Oberflächenwasser aus einem großen Teil des Betriebsgeländes wird in einem Biotop gesammelt und über ein Hydranten-System wieder an die Pflanzen zurückgegeben. Das überschüssige Wasser wird zur Tonaufbereitung des Werkes verwendet, um dadurch Frischwasser einzusparen.

Das Arboretum besteht aus einem ca. 5.000 m² großen öffentlichen Teil und ca. 5.000 m² privatem Teil, der aber an den Tagen der Offenen Gärten im Rahmen des Rheinhessenprogramms zu besichtigen ist.

Ein 400 m² großer Innenhof enthält mediterrane Pflanzen, die fast das ganze Jahr blühen. Alle Pflanzen sind ausgeschildert mit deutschen und lateinischen Namen, Familie und Pflanzdatum.


Besonderheiten / Attraktionen

Die neueste, dendrologische Besonderheit ist eine Jungpflanze "Wollemia Pine", die erst 1994 in Australien entdeckt wurde, ein Araucarien-Gewächs aus der Dinosaurierzeit, von dem man glaubte, dass es vor 65 Mio. Jahren ausgestorben sei.

Innerhalb des Arboretums wurde ein ZEN-Garten mit einem Koi-Becken angelegt.

Im Rahmen "industrieller Archäologie" ist eine alte Schmalspur-Dampflok der Priegnitzer Kreiskleinbahn  von 1914 zu bewundern.

Weitere Besonderheiten der Anlage sind diverse Kunstwerke aus Sandstein, Marmor, Holz und eine Sammlung von Ziegel-Skulpturen des Bildhauers Herbert Grützner (gest.).

 


Öffnungszeiten

Täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang


Preise

Eintritt frei 


Anfahrt

s. http://juwoe.de/de/kontakt/anfahrtsbeschreibung


Begehung auf eigene Gefahr

Mammutbäume im Arboretum JUWÖ
Mammutbäume im Arboretum JUWÖ
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