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„… wie im Traum“

01.02.2020

TuS Wörrstadt und der Frauenfussball

Sonderausstellung:
„… wie im Traum“ -
die TuS Wörrstadt und die Entwicklung des Frauenfußballs in Deutschland

Ende Oktober 1970 hob der Deutsche Fußballbund das seit 1955 bestehende Frauenfußballverbot auf. Bis dahin war es den im DFB organisierten Vereinen untersagt, Frauenfußball anzubieten. Aber bereits 1973 wurde erstmals, wenn auch noch inoffiziell, eine deutsche Frauenfußballmeisterschaft ausgespielt. Gewinner des sog. „Goldpokals“ waren die Fußballerinnen der TuS (Turn- und Sportgemeinde 1847 e.V.) Wörrstadt. Als im Folgejahr die erste offizielle, vom DFB autorisierte Deutsche Frauenfußballmeisterschaft ausgetragen wurde, war es wiederum die TuS Wörrstadt, die den Titel im Endspiel gegen die DJK Eintracht Erle (Gelsenkirchen-Erle) gewann. Die Fußballerinnen der TuS Wörrstadt gehören damit zu den „Pionierinnen des deutschen Frauenfußballs“. Ein Markstein in der Geschichte des Fußballsports in Deutschland ist und bleibt mit dem Namen Wörrstadt verbunden. Wörrstadt ist ein oder besser: ist der Erinnerungsort der Historie des deutschen Frauenfußballs.

Das Jubiläum „50 Jahre Frauenfußball im Rahmen des DFB“, das sich in diesem Jahr mit der Aufhebung des Verbots des Frauenfußballs durch den Fußballverband feierwürdig jährt, war für die Alzeyerin Bärbel Petzold, die für den Fußball-Regional-Verband Südwest heute dem DFB-Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball angehört, ein so wichtiges Datum, dass sie das Alzeyer Museum überzeugte, zusammen mit ihr eine Ausstellung zur Geschichte des Frauenfußballs und zur Erfolgsgeschichte der TuS Wörrstadt, dem sie selbst als Spielerin der Meisterinnenmannschaft von 1973 und 1974 angehörte, zu organisieren.
Auf der Grundlage eines Multimediaprojekts des Frankfurter Fotografen Günther Bauer, das die „Pionierinnen des Deutschen Frauenfussballs“ ins Bild setzt und zur Sprache kommen lässt, präsentiert das Alzeyer Museum eine Sonderausstellung, die vor allem die Turn- und Sportgemeinde 1847 e.V. Wörrstadt und ihre Frauenfußballerinnen als Protagonistinnen des Kampfes um die Durchsetzung und Akzeptanz des Frauenfußballs in Deutschland zeigt.

Informationen über das umfangreiche Begleitprogramm zur Sonderausstellung sind auf der Homepage des Museums Alzey zu finden: https://www.museum-alzey.de

Dort können Sie sich auch über die für das Museum Alzey geltenden Corona-Regeln informieren.

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